Musikalische Phänomenologie

 Internationales Symposion

Institut 14 - Musikästhetik
in Kooperation mit dem Zentrum für Genderforschung

 

"Wesensstrukturen des Musik-Erlebens"

  Warum Phänomenologie in der Musik?

27. - 28. April 2018

Palais Meran, "Florentinersaal", Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

 

„Das Wesen der Musik ist ihr Verschwinden“ (S. Celibidache). Aber Musik vereint eben auch wie keine andere Kunst die Zeitebenen von Vergangenheit und Zukunft in der Gegenwart. Diese anscheinend kontrastierenden Elemente sind von immanenter Bedeutung für den ausübenden Musiker wie auch für den Zuhörer. Als Wesensstrukturen des Musik-Erlebens bedingen sie die Erscheinungsformen von Musik.

In den Vorträgen wird ein Bogen von Edmund Husserl (dem reinen Philosophen) zu Sergiu Celibidache (dem musizierenden Philosophen) gespannt. Die Bedeutung der Phänomenologie (phainómenon: ‚Sichtbares, Erscheinung‘ und lógos: ‚Rede‘, ‚Lehre‘) für die Musik ist das zentrale Thema dieser beiden Tage.

Husserl spricht von der „konkret vollen, strömenden Lebensgegenwart“. Inhalt des Symposions ist die Grundlage jeder phänomenologischen Betrachtung: die Beschreibung der Phänomene und die damit verbundene Erkenntnis der ureigensten, eindeutigen Sinn schaffenden Leistungen des hörenden und erlebenden Bewusstseins. Der jeweils absolut einmalige schöpferische Prozess, in welchem Musik entsteht, wird von Bewusstsein und Erkenntnis geführt.

Organisation: Univ.Prof.in Han-An LIU und Ao.Univ.Prof. Dr. Harald HASLMAYR

 

Programm