Institut 14: Musikästhetik



Musikästhetik ist die Reflexion von Musik in Ideen und Begriffen. Ihrem Wortsinn und Ursprung im 18. Jahrhundert treu entfaltet Ästhetik Ideen und Begriffe im Wechselspiel mit der sinnlichen Wahrnehmung – ‚aisthesis‘ – von Musik. Ideen und Begriffe, die wir im Alltag, in der der musikalischen Praxis oder in der Wissenschaft als selbstverständlich voraussetzen, macht Musikästhetik ausdrücklich zum Gegenstand des Nachdenkens. Einige solcher Ideen und Begriffe sind der Musik eigentümlich, andere teilt sie mit sonstigen Bereichen des Denkens und Tuns, etwa die Idee der Form, des Werks oder des Ausdrucks. Doch auch diese Ideen nehmen in der Musik spezifischen Sinn an, den Ästhetik zu artikulieren hat. Dieser Sinn ist nicht zeitlos. Der ästhetische Zugang zur Musik ist belehrt durch Begriffs- und Ideengeschichte. Und er bleibt der Musik nicht äußerlich. Das Denken über Musik ist mit deren Praxis verknüpft, ja hat diese mit konstituiert. Es prägte und prägt das Selbstverständnis der Komponisten, ihre Werke sowie deren Interpretation.

 

Institut aktuell

16.01.2018

Barbara Lüneburg bei der Frühjahrstagung des Instituts für Neue Musik und Musikerziehung in Darmstadt

Am 4. April 2018 spricht Frau Barbara Lüneburg über TransCoding auf der Frühjahrstagung des...


02.11.2017

Beitrag von Deniz Peters auf der 1. SAR Academy, 14.-16. März 2018 in Barcelona

Deniz Peters ist einer der 25 geladenen ExpertInnen, die vom 14.-16. März 2018 auf der ersten...


nächste Veranstaltung(en)

08.03. 18
  • Institut 14 Musikästhetik

Vortrag
Vom Werk des Lebens. Wagners „Tristan“ und die Kritik des Biographismus

Adresse der Einrichtung

Leonhardstraße 15

8010 Graz

Tel: +43 316 389 3140

Fax: +43 316 389 3141

Email

Website