Institut 14: Musikästhetik



Musikästhetik ist die Reflexion von Musik in Ideen und Begriffen. Ihrem Wortsinn und Ursprung im 18. Jahrhundert treu entfaltet Ästhetik Ideen und Begriffe im Wechselspiel mit der sinnlichen Wahrnehmung – ‚aisthesis‘ – von Musik. Ideen und Begriffe, die wir im Alltag, in der der musikalischen Praxis oder in der Wissenschaft als selbstverständlich voraussetzen, macht Musikästhetik ausdrücklich zum Gegenstand des Nachdenkens. Einige solcher Ideen und Begriffe sind der Musik eigentümlich, andere teilt sie mit sonstigen Bereichen des Denkens und Tuns, etwa die Idee der Form, des Werks oder des Ausdrucks. Doch auch diese Ideen nehmen in der Musik spezifischen Sinn an, den Ästhetik zu artikulieren hat. Dieser Sinn ist nicht zeitlos. Der ästhetische Zugang zur Musik ist belehrt durch Begriffs- und Ideengeschichte. Und er bleibt der Musik nicht äußerlich. Das Denken über Musik ist mit deren Praxis verknüpft, ja hat diese mit konstituiert. Es prägte und prägt das Selbstverständnis der Komponisten, ihre Werke sowie deren Interpretation.

 

Institut aktuell

06.11.2017

GESPRÄCHSKONZERT "Durchaus rhapsodisch". Theodor W. Adorno: Das kompositorische Werk

Die Institute 1, 2 und 14 laden zum Gesprächskonzert und zur Buchpräsentation "Durchaus...


02.11.2017

Beitrag von Deniz Peters auf der 1. SAR Academy, 14.-16. März 2018 in Barcelona

Deniz Peters ist einer der 25 geladenen ExpertInnen, die vom 14.-16. März 2018 auf der ersten...


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06.12. 17
  • Institut 14 Musikästhetik
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Gesprächskonzert
„Durchaus rhapsodisch“. Theodor Wiesengrund Adorno: Das kompositorische Werk

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