Institut 14 Musikästhetik

Musikästhetik ist die Reflexion von Musik in Ideen und Begriffen. Ihrem Wortsinn und Ursprung im 18. Jahrhundert treu entfaltet Ästhetik Ideen und Begriffe im Wechselspiel mit der sinnlichen Wahrnehmung – ‚aisthesis‘ – von Musik. Ideen und Begriffe, die wir im Alltag, in der der musikalischen Praxis oder in der Wissenschaft als selbstverständlich voraussetzen, macht Musikästhetik ausdrücklich zum Gegenstand des Nachdenkens. Einige solcher Ideen und Begriffe sind der Musik eigentümlich, andere teilt sie mit sonstigen Bereichen des Denkens und Tuns, etwa die Idee der Form, des Werks oder des Ausdrucks. Doch auch diese Ideen nehmen in der Musik spezifischen Sinn an, den Ästhetik zu artikulieren hat. Dieser Sinn ist nicht zeitlos. Der ästhetische Zugang zur Musik ist belehrt durch Begriffs- und Ideengeschichte. Und er bleibt der Musik nicht äußerlich. Das Denken über Musik ist mit deren Praxis verknüpft, ja hat diese mit konstituiert. Es prägte und prägt das Selbstverständnis der Komponisten, ihre Werke sowie deren Interpretation.

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Coronavirus: Die Maßnahmen der KUG

An der KUG sind alle G-Regeln ausgesetzt. Das bedeutet, es gibt keine Zugangsbedingungen für das Betreten der KUG-Gebäude. Das Tragen einer FFP2-Maske...

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Tagung "Textmaterial im zeitgenössischen Musiktheater"

veranstaltet vom Institut für Musikästhetik in Kooperation mit der Oper Graz. Die Tagung fand am 26. und 27. November 2021 online statt.

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FWF-Project: The Epistemic Power of Music: On the Idea and History of Artistic Research through Music (P 34449-G)

This project started on 1 January 2022 and will run until 31 December 2024. The team comprises project leader, Professor Andreas Dorschel, co-leader,...

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