Institut 14: Musikästhetik
Musikästhetik ist die Reflexion von Musik in Ideen und Begriffen. Ihrem Wortsinn und Ursprung im 18. Jahrhundert treu entfaltet Ästhetik Ideen und Begriffe im Wechselspiel mit der sinnlichen Wahrnehmung – ‚aisthesis‘ – von Musik. Ideen und Begriffe, die wir im Alltag, in der der musikalischen Praxis oder in der Wissenschaft als selbstverständlich voraussetzen, macht Musikästhetik ausdrücklich zum Gegenstand des Nachdenkens. Einige solcher Ideen und Begriffe sind der Musik eigentümlich, andere teilt sie mit sonstigen Bereichen des Denkens und Tuns, etwa die Idee der Form, des Werks oder des Ausdrucks. Doch auch diese Ideen nehmen in der Musik spezifischen Sinn an, den Ästhetik zu artikulieren hat. Dieser Sinn ist nicht zeitlos. Der ästhetische Zugang zur Musik ist belehrt durch Begriffs- und Ideengeschichte. Und er bleibt der Musik nicht äußerlich. Das Denken über Musik ist mit deren Praxis verknüpft, ja hat diese mit konstituiert. Es prägte und prägt das Selbstverständnis der Komponisten, ihre Werke sowie deren Interpretation.
Institut aktuell
22.03.2012
Gastvortrag von Frau Susanna Avanzini, Universität Mailand
Frau Avanzini spricht am 24. April 2012 um 16.30 Uhr im Palais Meran über "Insideout: eine...
09.12.2011
Andreas Dorschel erhält Forschungspreis des Landes Steiermark
nächste Veranstaltung(en)
04.06. 12
- Institut 6 Kirchenmusik und Orgel
- Institut 14 Musikästhetik
VortragOrgeln ins Freie – Zu den Experimenten in der
Orgelmusik der 1960er Jahre
Vortragende/r: Brüstle Christa
- 10:00, BÜRGERGASSE 3, 2.OG, ZI. 9

