Institut 14: Musikästhetik

Foto: KUG/Schauer



Musikästhetik ist die Reflexion von Musik in Ideen und Begriffen. Ihrem Wortsinn und Ursprung im 18. Jahrhundert treu entfaltet Ästhetik Ideen und Begriffe im Wechselspiel mit der sinnlichen Wahrnehmung – ‚aisthesis‘ – von Musik. Ideen und Begriffe, die wir im Alltag, in der der musikalischen Praxis oder in der Wissenschaft als selbstverständlich voraussetzen, macht Musikästhetik ausdrücklich zum Gegenstand des Nachdenkens. Einige solcher Ideen und Begriffe sind der Musik eigentümlich, andere teilt sie mit sonstigen Bereichen des Denkens und Tuns, etwa die Idee der Form, des Werks oder des Ausdrucks. Doch auch diese Ideen nehmen in der Musik spezifischen Sinn an, den Ästhetik zu artikulieren hat. Dieser Sinn ist nicht zeitlos. Der ästhetische Zugang zur Musik ist belehrt durch Begriffs- und Ideengeschichte. Und er bleibt der Musik nicht äußerlich. Das Denken über Musik ist mit deren Praxis verknüpft, ja hat diese mit konstituiert. Es prägte und prägt das Selbstverständnis der Komponisten, ihre Werke sowie deren Interpretation.

 

Institut aktuell

09.09.2014

Caroline-Schlegel-Preis für Andreas Dorschel

Professor für Wertungsforschung und Kritische Musikästhetik nimmt Preis am 13. September in Jena...


12.03.2014

Band 56 der "Studien zur Wertungsforschung" soeben erschienen

Hartmut Hein. Musikalische Interpretation als "Tour de Force". Positionen von Adorno bis zur...


Veranstaltungen heute

24.10. 14 - 25.10. 14
  • Zentrum für Genderforschung
  • Institut 14 Musikästhetik

Symposium
Passionately intellectual, intellectually passionate: Elizabeth Maconchy (1907-1994)

Veranstalter/in: Christa Brüstle , Andreas Dorschel

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